Mina Knallenfalls – Eine Romanfigur – lebte vor etwa 200 Jahren. Sie
kam aus sehr armen Verhältnissen und war eines von 13 Kindern.
Der Vater war arbeitslos und Trinker.
Mina mußte schon sehr früh mitarbeiten, um die Familie zu ernähren.
Nach ihrer Heirat ging es ihr nicht besser, sie bekam viele Kinder, und
ihr Mann war ebenso arbeitslos und dem Alkohol verfallen wie ihr
Vater.
Wo heute der Döppersberg ist, standen früher viele kleine Häuser.
Damals hieß diese Gegend noch „An der Fuhr“, weil es dort eine Furt (einen Durchgang) durch
die Wupper gab.
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Bodenplatte vor der Statue
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MINA KNALLENFALLS
Figur aus der um 1870 erschienenen
Mundartdichtung von Otto Hausmann
Eck si an de Foahr ertrocken / Ich wurde an der Furt erzogen
Mi Vader wor tuselkrank / Mein Vater ist säuferkrank
Mi Moder, die streckten Socken / Meine Mutter, die strickt Socken
On spolden onger de Hank / So spricht man hier am Hang
Plastik * Ulle Hees-Schettler * 1979
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Der Heimatdichter Otto Hausmann hat das in Wuppertal bekannte Buch „Mina Knallenfalls“
geschrieben. Erst Anfang der 90er Jahre stellte sich durch Forschungen heraus, daß er für die
Gestalt der Mina seine Großmutter zum Vorbild genommen hat, deren Leben aber nicht ganz so
ärmlich verlaufen ist.
Am Anfang der Poststraße, vom Bahnhof aus gesehen, steht seit 1979 dieses "Mina
Knallenfalls"-
Denkmal. Erschaffen hat diese Plastik der Bildhauer Ulle Hees-Schettler.
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