History informations - "Tuffi"

The jump out of the Schwebebahn - 1950

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Die junge Elefantendame "Tuffi" springt am 21.07.1950 aus dem Schwebebahnwagen
 

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Fahrkartenkauf am Alter Markt
 

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Zeichnung: Einstieg von "Tuffi" in den Schwebebahnwagen
 

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"Tuffi" auf dem Wupperufer, geführt von Franz Althoff
 

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Bierdeckel der Wuppertaler Wicküler Brauerei
 

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Ansichtskarte, aus späteren Jahren
 

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Ein neues Verkehrsschild für Wuppertal
 
(Scherz aus dem Internet, Romeo läßt grüßen)
 

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Anstecker mit blinkenden kleinen blauen Lämpchen (LEDs)
 
(Wurde einmal bei einem Stadtfest in Barmen verkauft)
 

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Wuppertaler Puppentheater spielt "Tuffi"
 


Wuppersprung machte Tuffi unsterblich
 
Wuppertal. Der Sachschaden lag nach Berechnungen der Stadtwerke bei genau 106 Mark. Der „Personenschaden" beschränkte sich auf eine Verletzung am Po der Hauptakteurs. Doch die Geschichte ging um die Welt: Heute, am 21.07.1950, wurde ein kleiner Zirkuselefant namens Tuffi durch seinen Sprung aus der Schwebebahn unsterblich.
 
Zwar sprach vor 50 Jahren noch niemand über Marketing. Doch wie man Reklame für einen Zirkus macht, wußte Franz Althoff in jenen Jahren ganz genau. Das Elefantenmädchen Tuffi, erst 1950 vierjährig von ihm gekauft, war idealer Werbeträger. Tuffi fuhr Straßenbahn, kletterte in Solingen auf ein Gerüst, marschierte durch Kaufhäuser. Daß die Althoff-Elefanten in Altötting den Weihwasser-Brunnen leersoffen, war wohl weniger geplant.
 
Im Sommer 1950 stand Wuppertal auf dem Gastspielplan des renommierten Zirkus. Tuffi und die Schwebebahn - diese Kombination mußte dem agilen Zirkuschef einfach gefallen. Mit der Genehmigung gab`s keine Probleme. Vier Zentner wiege das Jungtier, hatte die Pressesprecherin von Althoff angegeben. Das stimmte nicht so ganz, fast 14 Zentner waren es schon. Zunächst verlief alles ganz plangemäß. Umgeben von Presseleuten, Zirkusmitarbeitern und Neugierigen löste Tuffi an diesem 21.07.1950 um 10:30 Uhr am Alten Markt brav vier oder fünf Karten zweiter Klasse, damit den Beförderungsbedingungen Genüge getan war.
 
Dann ging es mit Pressefotografen in ein Abteil zweiter Klasse. Doch die eineinhalb Minuten Fahrzeit bis zur Adlerbrücke waren selbst für die kleine „abgebrühte" Elefantendame zu lang. Ob es das berühmte Schwebebahnquietschen war oder das Schaukeln der Wagen - Tuffi drehte durch. Wild trompetend bäumte das Tier sich auf, zertrat Sitzbänke, zertrümmerte Scheiben und drängte sich durch das kleine Abteil vorbei an den entsetzten Mitfahrern. Schließlich drückte der Elefant einen Fensterrahmen heraus und sprang oder fiel in die Wupper. Sie „ließ sich in die Wupper hinabgleiten", formulierte es später das Gericht. So erschrocken waren die Pressemenschen, daß tatsächlich niemand den spektakulären Unfall fotografierte. Eine Postkarte, die kurz darauf erschien und die bis heute gut verkauft wird, ist eine Montage.
 
Kurz nach dem Unfall fuhr der Wagen in die Adlerbrücke ein. Franz Althoff persönlich sprang mit seinem Sommeranzug von der Böschung in die Wupper und holte seinen sofort wieder ruhig gewordenen Elefanten ans Ufer. Die Mitfahrer waren noch geschockt, da ging die Nachricht von diesem natürlich nie wiederholten Werbesprung bereits um die Welt. Bis heute wird er immer wieder mal ins Reich der „Zeitungsenten" verwiesen.
 
Doch die Publicity für Althoff hatte ein gerichtliches Nachspiel. Festgestellt wurde, daß die Schwebebahn als Elefantentransportmittel nicht geeignet ist. Für den Zirkuschef wie für den Leiter der WSW-Verkehrsabteilung gab es wegen fahrlässiger Transportgefährdung eine Geldstrafe.
 
Tuffi selbst stand noch Jahrzehnte in Zirkusdiensten. 1968 wechselte die Elefantendame zum Cirque Alexis Gruß. Mehrfach wurden Elefanten namens Tuffi dem Wuppertaler Zoo zum Kauf angeboten. Gestorben ist Tuffi jedenfalls, so die Meldung einer Zeitschrift der Gesellschaft der Circusfreunde, 1989 im Winterquartier des Cirque Gruß.
 
Auf eine Feier zur Erinnerung an den berühmten Sprung haben Stadt und Stadtwerke nur wenig mehr als ein Jahr nach dem tragischen Schwebebahn-Absturz bewußt verzichtet.


Eine unfeine Dame
 
Der Augenzeuge: An Fotos nicht gedacht
 
Wir werden wohl nie ergründen, was die Elefantendame bewogen hat, sich aus der fahrenden Schwebebahn 12 Meter hinab in die Wupper zu stürzen. Als Augenzeuge in der Schwebebahn kann ich hier nur den Versuch einer Erklärung geben. Wie bekannt stieg vor genau vor 40 Jahren der Elefant „Tuffi" mit Gefolge im Bahnhof „Alter Markt" in den Wagen Nr.13 der Schwebebahn.
 
Es war ein S-Bahnzug der Baureihe 1900, also noch im „Kaiserwagenlook", Motorwagen und Anhänger getrennt, noch mit 2. und 3. Klasse. Wie es sich für „feine Damen" gehört, zwängte sich Tuffi durch die enge Eingangstür zur 2. Klasse des Anhängers, wir - Fotografen, Kameraleute und Reporter - hinterher und „ab ging die Post" ! „Vielmehr" die Schwebebahn, noch aus dem alten Bahnhof am „Alten Markt" herausfahrend. Unmittelbar aus dem Bahnhof heraus verlief das S-Bahngerüst 1950 noch in einer scharfen Linkskurve, also einer Fahrstrecke, der sich die Schwebebahn zwangsläufig anpassen mußte.
 
Als sie sich also „in die Kurve legte", neigte sich auch der Anhänger, was „Tuffi" überhaupt nicht behagte. Ihr Gleichgewichtssinn, der bis zur denkwürdigen Schwebebahnreise nur Fahrten „vor oder zurück", aber niemals ein „seitliches Schweben" kennengelernt hatte, schlug Alarm ! Obendrein stieß Tuffi beim Aufbäumen auch noch mit ihrem dicken Schädel gegen die Decke des Wagens. - Höchste Alarmstufe ! Da half nur eins: Nix wie raus hier, aus dem unsicheren Gefährt !
 
So gings dann auch blitzschnell: Sitzbänke brachen aus den Halterungen, als der wild mit dem Rüssel um sich schlagende Elefant losstampfte. Einem Wochenschau-Kameramann schlug er die Kamera von der Schulter, der Pressechefin des Zirkus die Brille von der Nase. Plötzlich gähnte in der Seitenwand unseres Wagens ein großes Loch, und „Tuffi" ... war entschwunden.
 
Das ganze Inferno dauerte zum Glück nur wenige Minuten. Trotzdem - zusammengepreßt und angstschlotternd standen wir in einer Ecke auf den Sitzbänken, jeden Moments gewärtig, allesamt mit dem demolierten Anhänger abzustürzen. Wer dachte da noch ans Fotografieren ? Niemand, solch ein Foto wäre ihm später mit „Gold" bezahlt worden. Was soll's, wir alle, „Tuffi" vermutlich eingeschlossen, waren froh, mit heiler Haut davon gekommen zu sein. - „Heile Haut" stimmt zwar nicht ganz, denn „Tuffi" hatte einen kleinen Kratzer am Po !
 
Hans Geib


55 Jahre danach
 
Harry Althoff: „Tuffi wollte nur noch raus"

Die WZ sprach exklusiv mit Harry Althoff, dem Besitzer von Tuffi, über den Fall des Elefanten.
 
Wuppertal. Ein kleiner Elefant schaffte vor 55 Jahren den Sprung in die Schlagzeilen der Weltpresse, als er aus der Schwebebahn in die Wupper stürzte. Seitdem ranken sich Legenden und Mythen um den Tuffi-Sprung. Die WZ hat in Harry Althoff den Kronzeugen gefunden, der nach vielen Jahren endlich Licht in den Fall des Elefanten bringt.
 
„Ich sage Ihnen, die Journalisten waren Schuld. Die wollten in der Schwebebahn alle das beste Foto schießen", erinnert sich Harry Althoff, der zum Zeitpunkt des Tuffi-Sprungs zwölf Jahre alt war und an der Seite des Zirkusdirektors Franz Althoff den vierjährigen Dickhäuter regelmäßig bei Werbefahrten in Straßenbahnen begleitete. In Wuppertal war Tuffi zu Höherem berufen.
 
„Beim Einsteigen haben wir noch darauf geachtet, dass der Elefant den Rücken frei hatte. Doch dann sind viele Reporter nachgestiegen. Es wurde gedrängelt und da wollte sich Tuffi umdrehen, was wegen der Enge nicht ging. Ein Sitz ging kaputt und da kam Panik auf. Mein Vater hat noch ,Ruhe, Ruhe, Ruhe´ gerufen - aber die Leute wussten ja nicht, wohin in ihrer Angst. Und dann wollte Tuffi nur noch raus. Sie hatte als kleiner Elefant bei ihrem Transport aus Asien in einer Kiste gesteckt und wusste, dass sie dem Licht folgen muss, um heraus zu kommen", schildert Harry Althoff die Sekunden vor dem Sturz.
 
Neben Direktor Franz Althoff kannte wohl niemand so gut den Charakter von Tuffi wie sein Sohn Harry, der schon als kleiner Junge gelernt hatte, sich um die Tiere des Zirkus zu sorgen, denn die waren der wertvollste Besitz der Familie. „Tuffi, das war ein robustes Elefäntchen und sie ist ja auch ein toller Elefant geworden. Das Schwanken der Schwebebahn hat ihr gar nichts ausgemacht, denn das Gerumpel kannte sie von den Fahrten in der Straßenbahn. Wichtiger war, was hinter ihr passierte."
 
Den Sturz hat sie gut überstanden, weil sie zum Glück im flachen Wasser seitlich aufgeplatscht ist. „Später ist Tuffi wieder Straßenbahn gefahren und auch beim Verladen in die Züge hat es nie Probleme gegeben", beschreibt Harry Althoff das bewegte Leben der Elefantendame nach dem tiefen Fall.
 
Es war kein Zufall, dass gerade Tuffi für die werbewirksamen Auftritte ausgewählt wurde. „Tuffi war charakterlich zuverlässig, sie hat sich nie groß aufgeregt", verrät Althoff weiter über das bekannteste Rüsseltier der Wuppertaler Stadtgeschichte.
 
Am 21. Juli 1950 begleiteten Harry Althoff, dessen Vater Franz, die zweijährige Schwester Franziska und deren Kindermädchen sowie ein Bereiter des Zirkus` Althoff den Elefanten zur Schwebebahn.
 
Dass der schlanke Junge mit den kurzen Hosen und der Brille an der Station Alter Markt nicht zufällig an der rechten Flanke des vierjährigen Elefanten steht, lässt sich auf einem Foto an der so genannten Elefantenkralle in seiner Hand erkennen. „Mein Vater hatte einen Spazierstock dabei. Das Signal ,Stopp' ist für jeden Elefanten in der Ausbildung das wichtigste, was er lernen muss. Ein Schlag gegen das Vorderbein bedeutet unbedingt Stopp. Dass muss er auf alle Fälle verstehen, denn es kann über sein Leben entscheiden", beschreibt Harry Althoff eine Lektion, die er als kleiner Junge lernte.
 
In der Schwebebahn war Tuffi jedoch durch kein Signal mehr zu bremsen. Dem ersten Stoß gegen das Fenster hielt der Waggon noch stand. „Als Tuffi zum zweiten Anlauf Schwung nahm, wussten wir, dass der Elefant jetzt durchgeht. Tuffi hatte natürlich keine Ahnung, was hinter dem Fenster auf sie wartete."
 
Angst um sein eigenes Leben habe er in diesen Sekunden nicht gehabt. „Im Zirkus kann ein Dompteur auch nicht weglaufen. Ich habe als erstes meine Schwester geschnappt und von der Bank weggezogen, auf die Tuffi gestiegen ist. Mein Vater war wie erschlagen. Wir schauten runter und da sehe ich, wie der Elefant im Fluss davonläuft. Ich habe gerufen, ,der lebt' und mich an den Hals meines Vaters gehängt, weil der in seiner Sorge hinterher springen wollte."
 
Wie tief ihm der Schreck in die Glieder gefahren ist, wird Harry Althoff 55 Jahre später bewusst. „Ich weiß gar nicht mehr, wie ich selbst aus der Schwebebahn gekommen bin. Ich erinnere mich erst wieder daran, dass wir Tuffi über ein Trümmergrundstück aus der Wupper führten. Unser Zirkus lag zufällig in der Nähe und wir hatten die große Sorge, dass sich Tuffi am Ende noch an einem Stacheldraht verletzen könnte. Bis auf ein paar Schrammen war bei dem Sturz ja sonst nichts passiert."
 
In den 70er Jahren erfuhr Harry Althoff dann von seinem Vater Franz, dass Tuffi schon zum Zeitpunkt des Wuppersprungs ihm gehört hatte. „Ich wollte eine eigene Elefantennummer aufbauen. Da sagte mein Vater: Du hast doch schon zwei Elefanten, Baby und Tuffi. Die hatte er nach dem Krieg aus steuerlichen Gründen auf mich überschrieben."
 
Harrys kleiner Elefant Tuffi spielte trotz seiner Bekanntheit keine Extrarolle in der Althoff-Zirkus-Dynastie. „Sie war die kleinste in der Elefanten-Gruppe, aber gerade den Kleinen darf man nicht mehr durchgehen lassen als den anderen Tieren. Diesen Fehler machen weniger erfahrene Dompteure und dann haben sie schnell einen Problem-Elefanten."
 
Seine große Erfahrung als Dompteur hat Harry Althoff zuletzt im Varieté Tigerpalast in Frankfurt als Bühnenmeister an jüngere Artisten weitergegeben. Durch die schwere körperliche Arbeit mit den Elefanten hat er sich Probleme mit den Bandscheiben eingehandelt.
 
Der 67-Jährige lebt heute in Maintal, wo sein Vater Franz begraben ist, im Ruhestand. Die Artistentradition der Familie führt seine Tochter Gina als Fuß-Jongleurin fort. „Der Tuffi-Sprung war nur eines von vielen Erlebnissen. Es ist nicht so, dass mich diese Episode geprägt hätte. Doch als ich jetzt wieder das Foto gesehen habe, da ist ein Film vor meinen Augen abgelaufen."
 
Der Alltag ging für Tuffi und die Althoffs nach dem 21. Juli 1950 auf festeren Wegen weiter. Harry Althoff sagt schmunzelnd: „Wir sind ja mit unserem Zirkus noch öfter in Wuppertal zu Gast gewesen, aber mit der Schwebebahn hätten die uns nicht mehr fahren lassen."


03., 05. und 06. Oktober:
Elberfelder Puppenspektakel im TiC mit: TUFFI
 
Die Geschichte um das Elefantenmädchen Tuffi ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren; die Macher des Elberfelder Puppenspektakels weisen in ihrer Ankündigung jedoch darauf hin, dass auch bei deutlich älteren Menschen (insbesondere bei Wuppertalern und denen, die empfinden wie jene) so sie denn in den Genuss einer "Tuffi"-Vorstellung kommen, mit fröhlicher Ausgelassenheit zu rechnen ist.
 
Kinder sind doch alle gleich ... voll verrückter Ideen, ungeduldig und schrecklich neugierig. Bei dem Elefantenmädchen Tuffi ist es genauso; es brennt darauf etwas zu erleben ... am besten sofort ... und zwar jede Menge !
 
Durch ihre Freundin Clownella erfährt Tuffi von der Wuppertaler Schwebebahn. - Ein Ausflug mit einem Zug. der seine Räder auf dem Dach hat ... das wäre ein famoser Spaß. - Tuffi will mit der Schwebebahn fahren ! Zufällig tragen sich der Zirkusdirektor und der Bürgermeister von Wuppertal gerade mit ganz ähnlichen Gedanken. - Ein Elefant in dem berühmten Wuppertaler Wahrzeichen ... das wäre doch eine grandiose Werbung für den Zirkus und die Stadt: Tuffi soll mit der Schwebebahn fahren ! Nach gründlicher Vorbereitung dieses historischen Ereignisses, ist es soweit: Tuffi darf mit der Schwebebahn fahren ! Der Rest ist bekannt ? ... abwarten, gucken kommen ! Dabei sind: Tuffi - Clownella - der Zirkusdirektor, der Bürgermeister von Wuppertal - die Reporterin Rita Radau von der Rundschau, viele andere und viel Musik !
 
Das TiC plant für das laufende Spieljahr 2002 und für das nachfolgende Spieljahr 2003 eine Kooperation und engere Zusammenarbeit mit dem "Elberfelder Puppenspektakel".
 
Somit wird es im Dezember, während der Vorweihnachtszeit zu weiteren Vorstellungen im freien Verkauf kommen, und darüber hinaus auch zu besonderen Terminangeboten für Kindergärten und Grundschulen.
 


Eine unfeine Dame: Westdeutsche Zeitung (WZ), Wuppertal, 1990
55 Jahre danach: Westdeutsche Zeitung (WZ), Wuppertal, 21.07.2005